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Vorsitzender:
Prof. Dr. Wolfgang Stock
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D-15569 Woltersdorf
Köpenicker Str. 50

Ein Buch von
Helmut Müller-Enbergs,
Wolfgang Stock und
Marco Wiesner.
Kurzfassung
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1976, 1989, 1999, 2006...
Am Anfang der Herbstrevolution 1989 stand der Pfarrer Oskar Brüsewitz. Mit seiner öffentlichen Selbstverbrennung am
18. August 1976 setzte er ein Fanal im Kampf gegen den Kommunismus und formulierte eine bittere Anklage gegen die Rolle
der Kirchenleitungen im Sozialismus.
Oskar Brüsewitz (1929-1976)
"Funkspruch an alle - ... Die Kirche in der DDR klagt den Kommunismus an!
Wegen Unterdrückung in Schulen an Kindern und Jugendlichen"
Diese Worte standen auf dem Plakat, das Pfarrer Oskar Brüsewitz auf seinem Auto angebracht hatte,
als er sich am 18. August 1976 vor der Michaeliskirche in Zeitz mit Benzin übergoss und dann in Brand steckte.
Vier Tage später starb er an seinen Verbrennungen im Krankenhaus Halle-Dölau.
Er brachte sich selbst zum Opfer dar, um mit diesem Flammenzeichen zu protestieren gegen die atheistische Bildungspolitik der DDR.
Partei und Regierung sollten zum Kurswechsel genötigt, die Kirchenleitungen zu energischerem Handeln gedrängt werden.
In der Tat hat Brüsewitz mit seinem Tod Bewegungen ausgelöst - bis hin zum Zentralkomitee der SED.
Leitungsgremien der Kirchen wurden ebenso aufgerüttelt wie Gemeinden und DDR-Dissidenten.
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